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Bayerischer Printmedienpreis

Der Bayerische Printmedienpreis ist neben dem Bayerischen Filmpreis, dem Bayerischen Fernsehpreis und dem Bayerischen Buchpreis der vierte bayerische Staatspreis für die Medienbranche.

Mit dem Bayerischen Printmedienpreis werden herausragende verlegerische, gestalterische und technische Leistungen im Bereich Zeitung, Zeitschrift und Druck prämiert.

Wie beim Film- und Fernsehpreis ist eine Figur aus der Porzellanmanufaktur Nymphenburg die Trophäe: eine Darstellung der griechischen Siegesgöttin Nike, die einen Palmzweig in der Hand hält.

Bayerischer Printmedienpreis 2014

Bisherige Preisträger

2012
Für herausragende unternehmerische Leistungen wurde der Verlag PPVMEDIEN GmbH für die Produktfamilie „guitar“ geehrt. Mit dem Bayerischen Printmedienpreis 2012 für herausragende technische Leistungen wurde die J. Gotteswinter GmbH für „The Current State of Snowboarding“ ausgezeichnet. Der Bayerische Printmedienpreis für herausragende Leistungen junger Unternehmen ging an Magazin MUH. Mit dem Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten wurde das Unternehmen Koenig & Bauer AG geehrt.

2006
Der Johann Michael Sailer Verlag, Nürnberg, erhielt den Bayerischen Printmedienpreis für die innovative Neupositionierung seiner Kinder- und Jugendzeitschriften und seinem anspruchsvollen Wissensportal für Kinder, Lehrer und Eltern.

2008
Für herausragende unternehmerische Leistungen wurde der FAZ Lesesaal der Frankfurter Allgemeine ausgezeichnet. Mit dem Bayerischen Printmedienpreis 2008 für herausragende technische Leistungen wurde die manroland AG, Offenbach, geehrt. Der Bayerische Printmedienpreis für herausragende Leistungen junger Unternehmen ging an die Blue Ocean Entertainment AG, Stuttgart. Mit dem Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten wurde das Lebenswerk von Ellinor Holland, Verlegerin und Herausgeberin der Augsburger Allgemeinen, gewürdigt.

2010
Für herausragende unternehmerische Leistungen wurde die meisterdruck GmbH geehrt. Mit dem Bayerischen Printmedienpreis 2010 für herausragende technische Leistungen wurde die Agentur Liquid für „Das lebende Buch“ ausgezeichnet. Der Bayerische Printmedienpreis für herausragende Leistungen junger Unternehmen ging an das Regionalmagazin edition:schwaben. Mit dem Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten wurde das Schaffen zur Entwicklung und Gestaltung der deutschen Printmedienbranche des Münchner Verlegers Dr. Dirk Ippen gewürdigt.

2000
Professor Dr. Hubert Burda und Helmuth Markwort wurden für das überzeugende verlegerische Gesamtkonzept von Focus, Focus Money, Focus TV und Focus Online geehrt.

2001
Das Unternehmen Walter Biering, München, erhielt den Preis für das innovative Konzept eines mittelständischen Unternehmens der Druck- und Medienindustrie.

2002
Die Mainpresse Zeitungsverlagsgesellschaft Würzburg, wurde für ihr medienpädagogischen Projekt „Klasse!-Kids“ ausgezeichnet, das Kindern Medienkompetenz vermittelt.

2003
Der Spotlight Verlag, Planegg/Martinsried, erhielt für sein Portfolio an Sprachmagazinen den Bayerischen Printmedienpreis. Dieses überzeugte die Jury durch seine Zielrichtung sowie durch die redaktionelle und pädagogische Qualität.

2004
Das Unternehmen Franz Anton Niedermayr, Regensburg, prämierte die Jury für seine konsequente Ausrichtung auf den Kundennutzen durch innovative Vernetzung.

2005
Die Süddeutsche Zeitung, München, wurde für ihr 2004 erarbeitetes verlegerisches Gesamtkonzept ausgezeichnet, mit dem der Verlag erfolgreich auf neue Marktgegebenheiten reagierte.

Jakob Fugger Medaille

Vor etwa 500 Jahren gründete der Augsburger Kaufherr Jakob Fugger, genannt „der Reiche“ (1459 bis 1525), mit seinen Handelsbriefen die Vorläufer der ersten Zeitschriften. Früher als andere erkannte Jakob Fugger den unschätzbaren Wert zuverlässiger Informationen. Gezielt ließ er wichtige Nachrichten sammeln, mit der neuen Technik des Buchdrucks vervielfältigen und unter anderem an gute Geschäftspartner verteilen. So wurden die Fugger zu Medienpionieren.

Die mit dem Hause Fugger verbundene „Jakob Fugger-Medaille“ des Verbandes der Zeitschriftenverlage in Bayern e. V. vergibt diese Auszeichnung für das Zeitschriftenwesen im deutschsprachigen Raum. Sie ehrt hervorragende Verdienste und außerordentliche Leistungen, welche die Freiheit, Unabhängigkeit und Integrität der Zeitschriftenpresse fördern und in das Bewusstsein der Bevölkerung rufen.

Die Fugger-Medaille zählt zu den renommiertesten Medienpreisen. Sie hat eine lange Tradition und wird nur alle fünf bis sieben Jahre vergeben. Der Preis besteht aus einer Medaille und einer Urkunde. Der Preis ist nicht dotiert.

Jakob Fugger Medaille 2012

Bisherige Preisträger

2012    Die Wochenzeitung DIE ZEIT
2007    Prof. Dr. Hubert Burda
2000    Reinhard Mohn
1995    Karl Theodor Vogel
1989    Aenne Burda
1982    Prof. Dr. Golo Mann
1979    Prof. Dr.-Ing. Karl Steinbuch
1976    Dr. h.c. Axel C. Springer
1973    Dr. Edmund Banaschewski
1969    Hans Albert Kluthe
1967    Dr. h.c. Hans Dürrmeier
1965    Dr. phil. Fock Lüpsen